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"Konstant in die Medaillenränge rudern"

Gesamtweltcupsiegerin Magdalena Lobnig startet bei den Croatia Open in die neue Saison. Und dabei gibt es auch familieninterne Verstärkung: Schwester Katharina feiert in Zagreb ihr internationales Ruder-Comeback.

Eine monatelange Trainings- und Vorbereitungsphase liegt hinter der Ruder-Gesamtweltcupsiegerin von 2017, umso größer ist nun die Vorfreude auf die erste Ruderregatta auf internationaler Ebene am kommenden Wochenende in Zagreb.

Am Samstag wird Lobnig bei den traditionellen Croatia Open den Damen-Einer-Bewerb bestreiten, am Sonntag gemeinsam mit ÖRV-Teamkollegin Birgit Pühringer noch im Doppel-Zweier starten. „Es wurde wirklich Zeit, dass es nun endlich wieder losgeht und ich schön langsam wieder in den Rennmodus finden kann“, blickt die 27-jährige optimistisch auf den Auftakt.  

"Die ersten Rennen brennen"

Auf dem Wasser trainiert Lobnig - unter der Obhut ihres langjährigen Coaches Kurt Traer - erst seit wenigen Wochen wieder regelmäßig. „Der Winter war lang und kalt und bis dato konnte ich nur wenige Kilometer am Boot abspulen. Bei den Croatia Open erwarte ich mir daher nicht die perfekte Zeit, aber gute Rennen. Der Körper muss sich wieder an die Belastung gewöhnen, die ersten Rennen brennen schon immer ordentlich in den Lungen. Vorwiegend gilt es, körperlich wie technisch recht schnell wieder an das Leistungsniveau der letzten Saison anzuschließen.“ 

Als erste Österreicherin überhaupt konnte die Olympia-Hoffnung im Vorjahr den Gesamtweltcup für sich entscheiden, im Oktober erfüllte sich für die Kärntnerin bei der Ruder-WM in Florida noch ein weiterer großer Traum: WM-Bronze in der allgemeinen Klasse. Die Zielsetzung für die neue Saison ist klar definiert: „Konstant in die Medaillenränge rudern, alles andere wäre ein Rückschritt – natürlich auch bereits in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.“  

Gelegenheit dazu gibt es im Jahr 2018 genug. Anfang August steht im schottischen Glasgow die Europameisterschaft auf dem Programm, die WM wird im September in Plovdiv/BUL über die Bühne gehen. Das erste Weltcup-Rennen findet Anfang Juni in Belgrad statt. „Ein absolutes Saisonhighlight wird auch die zweite Weltcup-Station in Linz-Ottensheim werden. Dort möchte ich mich natürlich besonders stark präsentieren“, freut sich die Heeressportlerin schon jetzt aufs große Heimrennen.  

Lobnigs im Doppelpack

Übrigens: Der Name Lobnig wird in dieser Saison in den Startlisten gleich doppelt aufscheinen. Schwester Katharina, die ihre aktive Ruder-Karriere eigentlich schon 2013 beendet hatte, gibt bei den Croatia Open ihr internationales Comeback.

„Ursprünglich wollte sie mich nur im Training unterstützen, da sie mich am Boot perfekt herausfordern und pushen kann. Aber mittlerweile ist sie trotz ihres Vollzeitjobs als Polizistin derart stark, dass sie nicht nur locker mithalten, sondern mich sogar richtig ärgern kann. Und jetzt schauen wir mal wie es läuft. Ihr Comeback ist jedenfalls das Beste, was mir passieren konnte. Das sorgt nicht nur für enorm hohe Qualität im Training, sondern auch für richtig gute Stimmung.“      

 

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