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Weltcup-Start mit vielen Fragezeichen

Magdalena klettert heute in Salzburg in den Flieger Richtung Ruder-Weltcup-Station Nummer 2. Wegen der Rückenverletzung bleiben davor viele Fragezeichen.

„Meine Erwartungshaltung ist gleich null, weil meine Rückenmuskulatur gespannt ist, wie eine Feder. Man könnte darauf Gitarre spielen“, sagt die Kärntnerin, die in letzten 5 Wochen alles probiert hat, um schmerzfrei zu werden. „Ich habe pausiert, dann ganz leichte Trainingseinheiten absolviert. Mein Physiotherapeut hat Schwerarbeit geleistet und sogar mein Trainer – der ja auch ausgebildeter Physio ist – musste mich behandeln, was er sonst nie machen muss, weil er ja als Coach schon genug mit mir zu tun hat.“

Der angesprochene Kurt Traer nimmt es mit der für ihn typischen Gelassenheit: „Ich bin wirklich gespannt was da rauskommt, denn Magdi konnte im Training nie voll belasten. Aber ich würde sagen, die Voraussetzungen sind wie vorm Weltcup-Auftakt in Serbien.“ Damals plagte die Heeressportlerin des Jahres 2016 im Vorfeld eine hartnäckige Nebenhöhlenentzündung. Dennoch schrammte die Europameisterin von 2016 in Belgrad nur um 51 Hundertstel-Sekunden an Platz 2 vorbei.

Die größten Fragezeichen diesmal: der Start und der Spurt. „Ich kann am Start mit maximal 60 Prozent wegfahren, weil sofort der Schmerz einschießt, wenn ich vollen Druck aufs Blatt bringe. Sobald ich ins Fahren gekommen bin, geht es dann relativ gut. Aber wie es bei einem Spurt ist, weiß ich auch noch nicht.“

Erfolgs-Coach Kurt Traer rät: „Einfach fahren ohne denken! Daheimbleiben ist keine Alternative, weil Training ohne Wettkampf keinen Sinn macht. Rudertechnisch hat sich Magdi exzellent weiterentwickelt.“

In Poznan sind im Frauen-Einer 18 Boote genannt. Neben den Europäern steigen in Polen Boote aus China, den USA und Neuseeland in den Weltcup ein. Am Donnerstag gibt es die Auslosung.

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-, Ergebnislisten, Livestream vom Ruder-Weltcup II aus Poznan unter worldrowing.com

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