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Finaleinzug locker geschafft

Platz 2 im Semifinale in Poznan (Polen): Magdalena Lobnig kämpft im Finale am Sonntag (13.33 Uhr, auf Bahn 5) um ihren ersten Weltcup-Sieg.

Bereits mit ihrem Sieg im Vorlauf am Freitag stellte die Olympiateilnehmerin unter Beweis, dass die Form nach mehrwöchiger Verletzungspause (Blockade im Lendenwirbelbereich) wieder da ist. „Im Vorfeld war nicht absehbar wie sie es durchhält, da sie ja aufgrund ihrer Rückenprobleme gehandicapt ist. Aber es lief von Beginn an wirklich gut. Und wenn sie mal Fahrt aufnimmt, geht’s ohnehin viel besser“, resümierte Trainer Kurt Traer nach Tag eins beim Ruder-Weltcup in Polen, der zweiten Weltcup-Station der Saison. 

Lobnig selbst war mit ihrem Comeback sehr zufrieden: „Ich konnte im Vorlauf alles umsetzen was ich mir vorgenommen hatte. Die leichten Schmerzen, die ich noch habe, kann ich im Rennen gut ausblenden. Irgendwie habe ich gelernt damit umzugehen und so ökonomisch wie nur möglich zu rudern.“ 

Durchwachsener lief es dann im Semifinale am Samstag. Zwar sicherte sich die 26-Jährige in einer Zeit von 7:31,25 Minuten in ihrem Heat Platz zwei und zog damit locker ins Finale ein, ganz zufrieden war sie dennoch nicht. „Es lief nicht ganz wie ich es mir vorgestellt hatte, ich fand nie richtig in den optimalen Schlag“. Was vor allem den Wetterbedingungen geschuldet war. Regen und starke Windböen sorgten für extrem unruhiges Wasser. „Heute hatte ich mit den Wellen fast mehr zu tun, als mit der Konkurrenz. Aber was soll’s, es hat fürs Finale gereicht. Und morgen geht’s dann um alles“. 

Für den Endlauf am Sonntag (13.33Uhr) hat sich die Kärntnerin, die auf Bahn 5 startet, viel vorgenommen, bekommt es aber auch mit starker Konkurrenz zu tun. Die Chinesin Jingli Duan und Victoria Thornley (GBR), die den zweiten Semifinallauf für sich entscheiden konnte, gilt es auf jeden Fall zu schlagen. „Natürlich möchte ich um den Sieg fahren. Die Abstände auf die beiden waren im Semifinale nicht wirklich groß, obwohl ich nicht gut gerudert bin. Es ist also alles drin, für den Sieg muss aber auch alles zusammenpassen. Wenigstens ist für morgen besseres Wetter vorhergesagt.“  

Weltcup II, Poznan/POL (15. - 18.6.)
Damen-Einer (W1x)
Semifinale, Heat 1, Top-3
1. Jingli Duan (CHN) 7:29,08 Minuten
2. Magdalena Lobnig (AUT) + 2,17 Sekunden
3. Hannah Osborne (NZL) +3,72

Semifinale, Heat 2, Top-3
1. Victoria Thornley (GBR) 7:29,58 Minuten
2. Annekatrin Thiele (GER) +3,85 Sekunden
3. Diana Dymchenko (UKR) +5,92 

Ergebnisse im Detail hier
Alles über den Weltcup II in Poznan unter worldrowing.com

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