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Weltcup-Gesamtsieg ist zum Greifen nah!

Historische Chance für Magdalena Lobnig. Beim Weltcupfinale in Luzern könnte sie sich am Wochenende als erste Österreicherin den Ruder-Gesamtweltcup sichern.

Der Stein, der Magdalena Lobnig im Juni nach ihrem ersten Weltcup-Sieg, noch dazu in neuer 2000m-Rekordzeit (7:13,26 Min.), vom Herzen fiel, war gewaltig. Den Sprung aufs Podest schaffte sie zuvor ja schon öfter, für die erste Goldmedaille sollte es aber erst auf zweiten Weltcup-Station des Jahres 2017 reichen. Ein Erfolg, der viel Selbstbewusstsein gibt. „Es ist einfach ein sehr lässiges Gefühl, das klarerweise voll motiviert“, erzählt die Olympia-Teilnehmerin vor ihrem letzten Weltcup-Auftritt in der heurigen Saison.

Nach den beiden Stationen in Belgrad und Poznan steigt ab Freitag auf dem Rotsee in Luzern (SUI) das Weltcupfinale. Dort wird mit 30 genannten Booten im Damen-Einer ein unglaublich großes und hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start sein. „Alles was Rang und Namen hat“, so Lobnig, die am Freitag gleich zwei Läufe absolvieren muss. Den Vorlauf, und bei direkter Qualifikation auch noch das Viertelfinale. Halbfinale und Finale sind für Samstag und Sonntag angesetzt. Die Auslosung für die ersten Rennen erfolgt am Donnerstag.

Für die Kärntnerin, die nach den Plätzen 1 und 3 aktuell das gelbe Trikot der Weltcup-Führenden trägt (einen Punkt vor der britischen Olympia-Zweiten Victoria Thornley), ist die Zielsetzung klar: „Ich sage es mal leise, aber natürlich will ich den Gesamtweltcup holen. Dazu muss ich allerdings die nötige Leistung erst wieder abrufen können und auch sonst muss alles zusammenpassen. Ich fühle mich aber sehr gut.“ Lobnig wäre die erste ÖRV-Ruderin überhaupt, der dieses Kunststück gelingen würde. 

Fürs optimale „Rundherum“ wurde zudem gesorgt: „Erstmals fliege ich nach Luzern und erspare mir dadurch die stundenlange Anreise im Auto. Und auch das Hotel haben wir gewechselt. In der Unterkunft der Jahre 2015 und 2016 konnte ich nicht wirklich gut schlafen, deshalb bin ich da auch nicht gut gefahren.“  

Den letzten Schliff hat sich die Europameisterin von 2016 zuletzt bei einem Trainingslager in Slowenien geholt. „Gemeinsam mit den Sieber-Brüdern, Trainingspartner Florian Berg und meinem Coach Kurt Traer haben wir fast eine Woche am Bohinjer See verbracht. Eine kleine, feine Trainingsgruppe, mit der ich mich echt super und solide vorbereiten konnte “, erzählt die 26-Jährige Kärntnerin.

Ruder-Weltcup in Luzern, Station III (7.7.-9.7.)

Start-, Ergebnislisten, Livestream unter: worldrowing.com

 

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